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Für Pollenallergiker ist das nicht immer ein reines Vergnügen: Allergieauslösende Pollen fliegen vermehrt durch die Luft und sorgen für Niesen, Augenjucken oder eine verstopfte Nase. Dennoch sollten sich Pollenallergiker draußen bewegen.

Wichtig dabei ist die richtige Vorbereitung. „Dazu gehört auch der regelmäßige Besuch beim Facharzt, insbesondere vor dem Start der Pollensaison“, sagt Prof. Dr. med. Carl-Peter Bauer, international anerkannter Allergologe und Ärztlicher Direktor der Fachklinik Gaißach. Wenn der Arzt grünes Licht gibt, steht einer sportlichen Betätigung nichts mehr im Wege.

Im Gegenteil, sie ist sogar sinnvoll, da die Atmung genauso wie die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System dadurch gestärkt werden. „Pollenallergiker können im Prinzip alle Sportarten betreiben.

Ausdauersportarten wie Wandern, Joggen oder Radfahren sind besonders gut geeignet, da hier der Körper und auch die Atemwege gleichmäßig und individuell angepasst belastet werden können“, erklärt Prof. Bauer.

Ernährung – Auf Kreuzallergien achten!

Wer sich viel an frischer Luft bewegt und aktiv ist, muss auch darauf achten, dass er richtig isst und trinkt. Mit Blick auf die richtige Ernährung bei sportlicher Aktivität müssen Kreuzallergien beachtet werden, wie Dr. med. Matthias Herbst, niedergelassener Allergologe aus Darmstadt, informiert: „Je nach individueller Befindlichkeit kann und sollte jeder Pollenallergiker Sport mit entsprechender Belastung betreiben. Mit Blick auf Kreuzallergien muss er nur auf eine entsprechende Ernährung achten und diejenigen Lebensmittel weglassen, die bei ihm Symptome auslösen“.

Sonja Lämmel, Ernährungsexpertin des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V. (DAAB), betont in diesem Zusammenhang: „Jedes Kribbeln und jede Schwellung muss, speziell bei sportlich aktiven Pollenallergikern, ernst genommen werden. Gerade Sport kann die Durchlässigkeit der Schleimhäute für mögliche Allergieauslöser erhöhen“.