Zehn Prozent der kindlichen und fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung leiden unter Asthma bronchiale. Neben Infekten, Reizstoffen, Arzneien, Stress und Wetter gehören Pollen, Hausstaubmilben, Tierepithelien, Schimmelpilze und Nahrungsmittel zu den häufigsten Asthmaauslösern.

Von Februar bis Mai sind es meist die Pollen der Frühblüher, wie Birke, Erle, Hasel, die für Probleme beim Atmen sorgen. Kreuzreaktionen zu Lebensmitteln, besonders den Äpfeln, Haselnüssen, Sellerie, Steinobst, Kiwis, Soja, Karotten und Mandeln, sind nicht selten.

Von Mai bis August bereiten die Pollen des Beifußes sowie Gräser-/Getreidepollen Schwierigkeiten. Kreuzreaktiv hierzu sind besonders Sellerie, Kräuter und Gewürze. Je nach Allergen kann das Lebensmittel roh verzehrt werden, gekocht jedoch nicht. Dies herauszufinden, ist die Aufgabe eines Allergologen und einer allergologisch geschulten Ernährungsfachkraft.