Engegefühl im Brustkorb, pfeifende Atemgeräusche und anfallsartiger nächtlicher Husten. Hinter diesen Beschwerden kann ein „Asthma bronchiale“ stecken, das unbehandelt Atemnot verursacht und die Betroffenen in ihrer Lebensqualität stark einschränkt.

Asthma

Früh erkannt, ist diese chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege jedoch medikamentös gut behandelbar. Für die „Asthmakontrolle“ als Therapieziel werden entzündungshemmende und bronchienerweiternde Wirkstoffe eingesetzt.

Asthma

Hierbei erscheint es sinnvoll, extrafeine Wirkstoffformulierungen zu inhalieren, um die gesamte Lunge zu erreichen. In der Allergie- und Infektzeit können durch eine erhöhte entzündliche Aktivität in den Atemwegen schwerere und häufigere Symptome auftreten, aufgrund derer der behandelnde Arzt eine Anpassung der Therapie vornimmt.

In den letzten 20 Jahren hat sich eine deutliche Zunahme des allergischen Asthmas in den westlichen Industrienationen bemerkbar gemacht, wobei laut Prof. Dr. Matthias Kopp, Leiter der Sektion für Pädiatrische Pneumologie & Allergologie des UKSH, Campus Lübeck, die Ursache u.a. in unseren hohen Hygienestandards liegt: „Wer kaum mit Bakterien oder Keimen in Kontakt kommt, dessen Immunsystem lernt auch nicht sich angemessen zu verhalten“.

Bei einem allergischen Asthma lösen häufig Allergene wie zum Beispiel Pollen, Tierhaare oder Milben die Beschwerden aus. Fast immer besteht auch eine angeborene Veranlagung, welche die empfindliche Reaktion der Atemwege auf diese Reize und auch Infekte bedingt. Entsprechend können gerade in der Allergie- und Infektzeit schwerere und häufigere Symptome auftreten, die zu einer akuten Einschränkung der Lebensqualität führen.

Extrafeine Therapie der gesamten Lunge

Grundsätzlich ist es wichtig, die Asthmatherapie rechtzeitig zu beginnen. Dies lindert zum einen die Beschwerden, zum anderen lässt sich so vermeiden, dass sich die Entzündung in den Atemwegen weiter ausbreitet und der Schweregrad der Erkrankung zunimmt. Um eine verstärkte Entzündungsaktivität zum Beispiel im Zuge eines Infekts zu behandeln, bedarf es häufig einer individuellen Erhöhung der entzündungshemmenden Asthmatherapie.

Da die Entzündung in der gesamten Lunge, also in den großen und auch in den kleinen Atemwegen, vorhanden ist, wird es als sinnvoll erachtet, extrafeine Wirkstoffformulierungen zu inhalieren. Extrafeine Partikel mit einer gemittelten Partikelgröße von weniger als zwei Mikrometer können direkt den Ort des entzündlichen Geschehens erreichen.