Die Früherkennung der Tuberkulose gestaltet sich schwierig, da es keine eindeutigen Frühsymptome gibt.

In der Regel werden Patienten mit Tuberkulose nach der Diagnose drei Wochen lang isoliert.

Vielmehr schwelt die Infektion für die Betroffenen oft unbemerkt vor sich hin. Kardinalsymptome sind Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust.

In Deutschland ist die Tuberkulose gut behandelbar, soweit die Erreger auf die Standardtherapie mit Antibiotika, die über einen langen Zeitraum gegeben werden, ansprechen. In der Regel werden Patienten mit Tuberkulose nach der Diagnose drei Wochen lang isoliert.

In dieser Zeit stellt sich heraus, ob es sich um eine ansteckungsfähige Tuberkulose handelt und ob die Erreger auf die eingeschlagene Therapie reagieren. Nach drei Wochen Therapie und nachgewiesener Empfindlichkeit der Erreger gegenüber der eingesetzten Antibiotikakombination gelten die Patienten als nicht mehr ansteckend.

Multiresistente Tuberkuloseerreger, die nicht auf die Standardtherapie reagieren, spielen in Deutschland mit circa 150 bis 180 Fällen im vergangenen Jahr eine untergeordnete Rolle. Allerdings gibt es außerhalb Deutschlands Regionen, in denen heute bereits jede vierte Neudiagnose nicht mehr mit den vorhandenen Standardtherapeutika behandelbar ist.

Tuberkulose wird durch Tröpfcheninfektionen weitergegeben.

Die Erstinfektion mit Tuberkuloseerregern ist fast immer undramatisch. Erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn das Immunsystem schwächer wird, kann es bei Älteren oder bei Patienten mit Tumorerkrankungen oder HIV zum Wiederausbrechen der Tuberkulose mit schweren Verläufen kommen.

Tuberkulose wird durch Tröpfcheninfektionen weitergegeben. Einen sicheren Schutz vor Tuberkulose gibt es deshalb nicht. Entscheidend ist allerdings, wie lange man mit einem Tuberkulosepatienten in einem Raum verbringt. Mehr als vier bis acht Stunden sollten es nicht sein. Ausreichende Lüftung, etwa durch Öffnen der Fenster, kann das Infektionsrisiko vermindern.

Der Deutsche Lungentag ist eine jährlich fortlaufende Aktion mit folgenden Zielen:

  • Öffentliche Darstellung des Fachgebiets Atemwegs- und Lungenkrankheiten
  • Förderung der Selbsterkennung entsprechender Symptome und Erkrankungen durch Betroffene
  • Stärkung von Forschung und Lehre im Fachgebiet „Pneumologie“

Bundesweite Veranstaltungen zum 19. Deutschen Lungentag finden im Zeitraum um den 17. September 2016 unter dem Motto „Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln“ statt. Die Planung und die Realisierung der Aktionen zum Deutschen Lungentag werden durch die Sektion „Deutscher Lungentag“ in der Deutschen Atemwegsliga e. V. koordiniert. Der Sektion „Deutscher Lungentag“ gehören folgende Organisationen an:

Sprecher der Sektion Deutscher Lungentag ist Prof. Dr. M. Lommatzsch, stellvertretende Sprecherin ist Frau PD Dr. C. Lex.

Organisatoren lokaler Veranstaltungen des Lungentages haben die Möglichkeit, das Video auf der Website ihrer Veranstaltung einzubetten und im Rahmen der Veranstaltung zu präsentieren.

Informationen

Mehr Informationen finden Sie unter:

www.lungentag.de