Auch die besondere Rolle der Verkaufsorganisation Deutschland trägt unmittelbar zu den herausragenden Erfolgen des Arzneimittelspezialisten bei.

Im Jahr 1997 tat sich in der Schweiz eine kleine Gruppe aus drei Ärzten und einem Biochemiker zusammen. Ihr Ziel: Die effiziente Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung von Krankheiten mit hohem medizinischen Bedarf, für die es noch wenig oder keine Behandlungsmöglichkeiten gab. Sie wollten neue Medikamente erforschen und entwickeln, die dem Patienten spürbaren Nutzen bringen – geboren war Actelion.

Am Hauptsitz Allschwil, Schweiz, wurde dafür ein integriertes Pharmaunternehmen aufgebaut, das sowohl eigene Forschung und Entwicklung betreibt, als auch die Medikamente selbst vermarket. Was mit einer Idee weniger Wissenschaftler begann, entwickelte sich zu einer Erfolgsgeschichte, die in der Pharma-Branche ihresgleichen sucht.

Innovationen eines Startup

„Auch nach 19 Jahren Bestehen befinden wir uns immer noch in der Startup-Phase. Uns treibt die Innovation an, ob nun bei Wirkstoffen oder bei neuen Ansätzen für Studien”, so Michael Danzl, Geschäftsführer Actelion Pharmaceuticals Deutschland. In Freiburg wurde 2001 die deutsche Tochterfirma mit vier Mitarbeitern gegründet, deren Anzahl inzwischen auf 80 gewachsen ist.

„Wir schaffen Produkte, die einen wirklichen Fortschritt bilden und verbesserten Behandlungsmöglichkeiten für Ärzten und ihre Patienten anbieten. Dafür gilt es, ständig neue Wege zu gehen“, so Danzl.

Patentierte Produkte

Actelion ist das erste Unternehmen, das sich gezielt auf die Erforschung und Entwicklung von neuen Therapieprinzipien und Pharmaka zur Behandlung und Prävention von Erkrankungen spezialisiert hat, bei denen das Endothel (die Innenschicht der Gefäße) und dessen Regelmechanismen eine entscheidende Rolle spielen.

Gezeigt hat Actelion während seiner Gründungs-geschichte, wie es gelingt, neue Moleküle zu entdecken und diese relativ schnell von der Forschung über die Entwicklung bis hin zur Marktreife zu bringen: Insgesamt zehn Produkte haben die Hürde vom Labor in die klinische Phase geschafft.

Derzeit wird an Forschungsprojekten zur Entwicklung von neuartigen Medikamenten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen des Zentralnervensystems, Fibrose, Neurodegeneration, Krebs- und Immunerkrankungen gearbeitet.

Besonders im Bereich der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) hat das Unternehmen in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten einen beachtenswerten Beitrag geleistet und versteht sich zu Recht als Marktführer. „Actelion hat bei PAH eine tiefe Kenntnis erlangt, die die Behandlung für Patienten verbessert hat. Die Forschung dafür braucht in der Pharmaindustrie jedoch lange Zyklen”, so Danzl.

Übergreifende Disziplinen

Für die Forschungserfolge arbeiten bei Actelion zahlreiche Disziplinen wie Klinische Wissenschaften, Pharmakologie, Biostatistik und Datenmanagement, Arzneimittelsicherheit, Registrierung und Life-Cycle-Management eng zusammen. Und das in einem unternehmerischen Umfeld, in dem sich alle Mitarbeiter ohne schwerfällige Hierarchien einbringen können.

Prüfen müssen sie die Wirkstoffe nicht nur in ersten Studien am Menschen und für Zulassungen bei Gesundheitsbehörden, sondern auch in Bezug auf Wertschöpfung auf dem Markt.

Actelion stützt sich daher auf eine starke Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten, medizinischen Fachkräften und Patientenverbänden, die helfen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und den Patienten innovative Behandlungsoptionen zu bieten. „In Sachen Forschungsinnovation ist der Standort Deutschland mit weltweit bekannten Zentren und einem exzellenten Netzwerk ganz weit vorn“, so Danzl.

Transparenz und Hilfe

Ziel ist es daher auch künftig, die Wissenschaft voranzutreiben. Actelion unterstützt außerdem Ärzte mit Fortbildungsmaßnahmen und rückt seltene Krankheiten noch stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. So hat das Unternehmen im Bereich PAH speziell für Betroffene und ihre Angehörigen den exklusiven und kostenfreien PAH-Patienten-Service „mein heute – mein morgen“ entwickelt.

Er bietet neben relevanten Informationen auch eine Betreuung über mobile PAH-Nurses, per Telefon, Post oder Internet – und so ganz praktische Unterstützung in der Betreuung der Krankheit.