Und das kann für die lebendigen Kleinen zur ziemlichen Herausforderung werden – von der richtigen Einnahme der Medikamente bis hin zu Vorsichtsmaßnahmen beim Sport. Gerade bei Asthma ist der wichtiger als man glaubt. Doch Patienten müssen dabei genau wissen, wie das geht, ohne sich zu überanstrengen. Die richtige Vorbereitung kann dabei der Schlüssel sein.

Eine Peak-Flow-Messung, die vorherige Einnahme des Asthmasprays und eine intervallartige Erwärmung sind das A und O. Für Asthmatiker ist es sehr wichtig, den Zustand ihrer Atemwege immer zu beobachten und sich selbst gut einzuschätzen. Das Peak-Flow-Meter, ein einfaches mechanisches Messgerät, hilft dabei. Durch das intervallartige Aufwärmen mit einem Wechsel von stärkerer und schwächerer Belastung werden die Atemwege auf den Sport optimal vorbereitet.

Denn chronisch Kranke brauchen die Unterstützung ihrer Atemmuskulatur, um die gesundheitlichen Belastungen besser verkraften zu können. Dabei hilft vor allem ein moderates Konditionstraining, welches das Herz-Kreislauf-System, aber auch die Atemmuskulatur nachhaltig stärkt, vorzugsweise in einer sogenannten Lungensportgruppe.

Hier treffen sich Gleichgesinnte, man gewinnt Freude an der körperlichen Aktivität, besonders auch im Freien. Durch den Lungensport kann das Gefühl der Atemnot verringert werden, die körpereigenen Abwehrkräfte werden gestärkt und die Muskulatur trainiert.

Die primäre Therapie bei den genannten Atemwegserkrankungen ist die Inhalation. Der Vorteil der Inhalationstherapie bei Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale, Mukoviszidose oder auch COPD (chronisch-obstruktive Bronchitis mit/ ohne Lungenemphysem) ist die sehr gute Wirksamkeit bei sehr geringen Nebenwirkungen.

Die Inhalation hilft, den Bronchialschleim zu verflüssigen und hemmt die Entzündungen, da die Gefahr der Lungenentzündungen bei diesen chronischen Erkrankungen sehr groß ist. Das Medikament kann sofort dort wirken – in der Lunge –, wo es benötigt wird. Dabei ist es natürlich wichtig, dass die Inhalation dosisgenau und effektiv erfolgt. 

Insbesondere  die kleinen Patienten müssen mit den Inhalationsgeräten zurechtkommen, da die Anwendung regelmäßig erfolgen muss. Hier ist die Auswahl des richtigen Inhalationsgerätes und die Anwendungsschulung durch den Arzt entscheidend.

Für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale, Mukoviszidose oder auch COPD gibt es dank der modernen Medizintechnik verschiedene Möglichkeiten, die Natur zu genießen und ihren Körper trotz der Krankheit zu trainieren.

Eine Reihe von kleinen Atemtherapiegeräten wie zum Beispiel Flutter, GeloMuc, Acapella, TRI-BALL, POWERbreathe, um nur einige zu nennen, kann hier die Atemmuskeln unterstützen und den Bronchialschleim lösen.

Die Bewegung im Freien fördert auch die seelische Gesundheit, welche neben dem persönlichen Wohlbefinden auch die Gesundheit signifikant beeinflusst. Mit der Wiederkehr der Freude am Leben ist auch der Alltag einfacher zu bewältigen.

Um auf die Anfangsfrage zurückzukommen: Ja, Sport ist gesund, auch und gerade für Menschen mit Atemwegserkrankungen. Genießen Sie den Frühling in der Natur!