Häufige Symptome sind unregelmäßiges Schnarchen und Tagesmüdigkeit. Ursache der Atemaussetzer sind meistens verengte oder verlegte Atemwege (obstruktive Schlafapnoe). Mit der so genannten Epworth-Schläfrigkeitsskala können Sie Ihr Schlafapnoe-Risiko voreinschätzen. Dieser wissenschaftlich anerkannte Test liefert Ihnen erste Hinweise darüber, ob Sie vielleicht von schlafbezogenen Atmungsstörungen betroffen sind.

Bitte beantworten Sie alle Fragen wahrheitsgemäß wie Sie die jeweils beschriebene Situation in letzter Zeit empfunden haben.

0 = ich würde niemals einschlafen
1 = geringe Wahrscheinlichkeit einzuschlafen
2 = mittlere Wahrscheinlichkeit einzuschlafen
3 = hohe Wahrscheinlichkeit einzuschlafen

Auswertung

0–7 Punkte

Ihre Werte liegen vollkommen im Normalbereich. Sie zeigen keine erhöhte Tagesmüdigkeit. Ihr Schlafapnoe-Risiko ist also relativ gering einzuschätzen.

7–10 Punkte

Bei Ihnen liegt eine durchschnittliche Tagesmüdigkeit vor. Dieses Testergebnis deutet nicht auf ein erhöhtes Risiko hin. Bei dauerhaftem Schnarchen oder festgestellten Atemaussetzern in der Nacht sollten Sie sich jedoch zur Sicherheit von Ihrem Hausarzt untersuchen lassen.

10–15 Punkte

Ihre Tagesmüdigkeit ist erhöht. Dies kann jedoch situationsbedingt sein (zum Beispiel weil Sie derzeit zu wenig schlafen). Dennoch sollten Sie sich gründlich untersuchen lassen. Sie können sich mit dem Testergebnis an Ihren Hausarzt wenden oder an einen spezialisierten Facharzt, der Ihnen auch ein Screening-Gerät für zu Hause mitgeben kann.

Mehr als 15 Punkte

Der Grad Ihrer Tagesmüdigkeit ist sehr hoch. Dies kann ein Hinweis darauf sein, dass Sie von Schlafapnoe betroffen sind. Sie sollten sich daher sobald als möglich von einem Facharzt untersuchen lassen. Er kann Ihnen außerdem ein spezielles Screening-Gerät für zu Hause mitgeben, mit dem sich das Risiko für Schlafapnoe zuverlässig feststellen lässt.