Für alle Menschen mit Lungenproblemen, egal ob Allergiker oder Asthmatiker, gilt: Saubere Luft, wenig Pollenflug und ein gemäßigtes Klima sind Balsam für die Atemwege. Starke Hitze sollte eher gemieden werden, denn sie beeinträchtigt die Lungenfunktion.

Aber auch die kühle und oftmals trockene Luft nordischer Länder kann die Atemwege reizen. Lungenpatienten sollten prinzipiell Abstand von Metropolen mit starker Luftverschmutzung, wie Peking oder Mexico City, nehmen.

Aber auch Urlaubsorte mit hoher Luftfeuchtigkeit und sehr hohen Temperaturen sind eher ungeeignet. Hingegen perfekt für Menschen mit Lungenerkrankungen ist eine Reise in die Berge. Denn in der sprichwörtlich reinen Bergluft ist der Schadstoffanteil deutlich geringer als in tieferen Lagen.

AlpenSole für die Atemwege

Seit mehr als 150 Jahren vertraut man im Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall auf die heilende Wirkung der natürlichen Bad Reichenhaller AlpenSole. Studien belegen die spürbaren Effekte von AlpenSole-Anwendungen vor allem bei Atemwegserkrankungen.

Nicht umsonst ist der Kurort überregional bekannt als alpiner „Atemort“. So kann man in der Alten Saline zum Ursprung der natürlichen Bad Reichenhaller AlpenSole in das unterirdische Stollensystem hinabsteigen. Im unterirdischen Quellenbau der Alten Saline wird eine innovative Atem-Trainingsmethode angeboten: Das Bad Reichenhaller Solequellentraining – perfekt für Menschen mit Atemwegserkrankungen.

Die heilsame Kraft der Berge

Neben den idealen Grundvoraussetzungen gibt es aber noch mehr Gesundheitsschätze, die nachweislich wirksam sind. Beispielsweise im Gasteinertal trifft das entzündungshemmende und schmerzlindernde Edelgas Radon aus dem Gestein der Berge auf zahlreiche heiße Quellen. 17 sind es insgesamt, aus denen auf 1.000 Metern Seehöhe bis zu 46 Grad heißes Wasser sprudelt.

Angereichert mit dem Radon versorgen die Quellen die Thermen in der Ferienregion Gastein und das Therapiezentrum des Gasteiner Heilstollens mit gesundheitsförderndem Wasserdampf und Wärme. Auch die Krimmler Wasserfälle bewirken Naturgesundheitswunder.

Krimmler Wasserfälle Krimmler Wasserfälle. Foto: © „Hohe Tauern Health“

Ihr Sprühnebel ist ein feinverstäubtes mit Ionen gesättigtes und lungengängiges Aerosol, das sich nachweislich positiv auf Lungenerkrankungen wie allergisches Asthma auswirkt.

Wandern und Durchatmen

Bewegung an der frischen Luft wirkt sich bei Lungen- und Atemwegserkrankungen gleich mehrfach positiv aus. Wer wandert, verbessert sein Atemvolumen und sorgt dafür, dass seine Atemwege weniger empfindlich gegenüber Reizen werden.

Doch nicht nur krankheitsbedingte Beschwerden gehen zurück, auch das Immunsystem wird durch die Bewegung an der frischen Luft gestärkt.

Ein Wanderurlaub in den Alpen in schöner Natur ist daher sehr empfehlenswert. Dazu noch das richtige Wohlfühlprogramm und eine gesunde, vitaminreiche Ernährung und der Gesundheitsurlaub ist perfekt.

Für genauere Informationen empfiehlt sich – wie überhaupt bei Fragen zur Urlaubsplanung für Lungenpatienten – das Gespräch mit dem behandelnden Arzt.